“Future Strategist Hub” Projektteam beginnt mit Vorbereitungen

Für den Anfang März 2018 geplanten „Future Strategists Hub“ (FSH) hat sich nun das Projektteam zusammengefunden. Bei einer gemeinsamen Besprechung am 17. Oktober 2017 in Wien wurden viele organisatorische Fragen angesprochen, bereits einige Aufgaben verteilt und versucht die vielen großartigen Ideen für den FSH unterzubringen.

Die Vorbereitungen haben begonnen!

Shabka wird den FSH gemeinsam mit dem „Young Strategist Forum“ des Instituts für Friedenssicherung & Konfliktmanagement in Wien veranstalten. Ziel des Workshops ist es, einer jungen „strategischen Community“ die Möglichkeit zu bieten, entlang von aktuellen Themen der Internationalen Politik Fertigkeiten, Instrumente und Konventionen der strategischen “Szene” zu erlernen. Damit soll es jungen “NachwuchsstrategInnen” ermöglicht werden, Anschluss an die professionelle Politikberatung und politiknahe Analyse zu finden.

Shabka beim Community Gathering Event von foraus

Eine Gruppe Politikinteressierter traf sich am 06. Oktober in Wien, um aktive MitgründerInnen für einen außenpolitischen Think Tank in Österreich zusammenzubringen. Aufbauend auf dem Modell des erfolgreichen Schweizer Think Tanks foraus.ch, will eine engagierte Gruppe einen österreichischen Ableger gründen.
Der Think Tank foraus wurde 2009 von Nicola Forster mit jungen politikbegeisterten Menschen in der Schweiz gegründet. foraus bietet eine Plattform zur Diskussion außenpolitisch relevanter Themen jenseits eingefahrener Parteistrukturen. Aus dieser Grassroots-Bewegung ist bereits ein europaweites Netzwerk geworden, das immer weiterwächst. In mehreren europäischen Städten operieren nun erfolgreiche foraus-Spinoffs wie Polis 180 in Berlin, Argo in Paris oder Agora in London.

Shabka war beim Kennenlernen und gemeinsamen Brainstorming mit dabei.

Shabka on air im Radio Augustin

Im Mai 2017 gestaltete Jürgen Neuhuber von Shabka einen Programmpunkt zum Thema “Aktuelles aus der Friedens- und Konfliktforschung” im Rahmen der 8. Kritischen Literaturtagen in Wien. Gemeinsam mit Kathrin Kaisinger von Blickwinkel wurde einem interessierten Fachpublikum über die Aufbruchsstimmung, die in der Friedens- und Konfliktforschung herrscht, berichtet.

Radio Augustin war drei Tage lang mit dabei und hat ein Feature mit Lesungen und Interviews gestaltet.

Der Beitrag wurde am 10. Juli 2017 im Radio Augustin auf Orange 94.0 ausgestahlt und ist hier unter einer CC BY-NC 3.0 Lizenz republished.

Vorstellung des „Future Strategists Hub“

Am 18. September 2017 stellte Lukas Wank von Shabka gemeinsam mit Walter Posch vom Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) den für März 2018 geplanten Future Strategists Hub (FSH) im Rahmen des 4. IFK Alumnitreffens vor. Weitere Programmpunkte der Veranstaltung waren ein Jahresrückblick und ein Ausblick auf das kommende Jahr vom Leiter des IFK, Brigadier Walter Feichtinger und eine Einschätzung zur Zukunft der Europäischen Union durch Botschafter a.D. Wolfgang Petritsch.

Das Young Strategist Forum des IFK wird den FSH Anfang März 2018 gemeinsam mit Shabka veranstalten. Ziel des Workshops ist es, einer jungen „strategischen Community“ die Möglichkeit zu bieten, entlang von aktuellen Themen der Internationalen Politik Fertigkeiten, Instrumente und Konventionen der strategischen “Szene” zu erlernen. Damit soll es jungen “NachwuchsstrategInnen” ermöglicht werden, Anschluss an die professionelle Politikberatung und politiknahe Analyse zu finden.

Libanon Vorträge in Ried. i. I.

Am 22. Juni 2017 hielt Shabka eine Fortbildung zum Libanon für das Personal des Panzergrenadierbataillons 13 in Ried im Innkreis. Lukas Wank vermittelte in seinem Vortrag ein Grundverständnis über die jüngere Geschichte des Landes und das komplexe konkordanzdemokratische politische System. Vor dem Hintergrund der Einflüsse des Krieges in Syrien wurde auch ein Ausblick auf die zukünftigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen diskutiert. Am Abend wiederholte Shabka den Vortrag für die interessierten MitgliederInnen der 13er-Kameradschaft, dem Traditionsverein des ÖBH-Verbandes in Ried.

Salon Shabka: Strategie jung gedacht

Am 07. Juni 2017 veranstaltete Shabka gemeinsam mit dem Young Strategists Forum (YSF) einen spannenden Salon, in dem sieben Themen der internationalen Politik diskutiert wurden. Dieser Salon diente der Vorbereitung des “Future Strategists Hub” (FSH), den Shabka gemeinsam mit dem YSF Anfang 2018 veranstalten wird. Ziel ist es, einer jungen „strategischen Community“ die Möglichkeit zu bieten, entlang von aktuellen Themen der Internationalen Politik Fertigkeiten, Instrumente und Konventionen der strategischen “Szene” zu vermitteln. Damit soll es jungen “NachwuchsstrategInnen” ermöglicht werden, Anschluss an die professionelle Politikberatung und politiknahe Analyse zu finden.

Im Salon Shabka diskutierten wir Anfang Juni 2017 im großen Kreis die ersten groben Themenvorschläge, um die relevantesten Themenblöcke inhaltlich zu verdichten sowie kritische Kommentare und Expertise einfließen zu lassen. Im Zuge der Diskussion wurde klar, dass einige der vorgesehenen Themenblöcke eine enorme Breite haben, die für eine gezielte Bearbeitung eingeschränkt werden müssen.

Mehr zur Diskussion und dem FSH und den geplanten Themen des Workshops, findet ihr im Artikel zum Salon Shabka: Strategie jung gedacht.

Shabka and University of Graz launch CPD Policy Blog

We proudly present you the CPD Policy Blog, our newest project. After months of preparations, the Blog was finally launched at the beginning of April as a joint project between Shabka, the University of Graz, and the Austrian Conflict, Peace, and Democracy Cluster. The CPD Policy Blog creates a bridge between research and politics, between academia and policy. In doing so, the project connects the dots. It contributes to social progress. It enables sustainable politics. It thinks ahead.

Vision

The Blog tackles challenges and identifies opportunities in policy making: from engagement of grassroots movements to decision-making by high-ranking government officials. Its short but concise contributions provide highly accessible and comprehensive information for actors in this broad field. Against that background, the CPD Policy Blog analyses formations of violence and conflicts in order to describe strategies that resolve those in the short, medium and long term.

Outreach
Providing accessible inputs to enable informed political decisions.
Policy
Infusing policy with peace, conflict, and democracy studies expertise.
Sustainability
Contributing to sustainable political and social progress.

Shabka bei den Kritischen Literaturtagen

Zum ersten Mal gestaltete Shabka im Rahmen der Kritischen Literaturtage am 14. Mai 2017 einen Programmpunkt zum Thema “Aktuelles aus der Friedens- und Konfliktforschung”. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Studie des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik wurde diesmal einem interessierten Fachpublikum über die Aufbruchsstimmung, die in der Friedens- und Konfliktforschung herrscht, berichtet.

Notwendiger denn je, befindet sich die “Szene” im Dornröschenschlaf

Angesichts der schieren Quantität und der Komplexität gegenwärtiger Krisen wird der Ruf nach Lösungen aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung immer lauter. Scheinbar allgegenwärtig, hat sich die Krise fest in unseren alltäglichen Sprachgebrauch und noch viel stärker in unser aller emotionaler Empfinden eingeprägt. Das Heidelberger Konfliktbarometer zählte für 2016 insgesamt 402 Konflikte.  Mit Blick auf diese Zahlen wird die Notwendigkeit der Friedens- und Konfliktforschung noch deutlicher. Es stimmt einer daher nachdenklich, dass in der Studie Expert*innen den Zustand der “Szene” als besorgniserregend empfinden und das Bild eines kümmerlichen Pflänzchen, welches nicht gegossen wird, zeichnen.

Eine neue Generation der Friedens- und Konfliktforschung

Dem Lamento zum Trotz, war auch bei den Kritischen Literaturtagen, wie schon beim letztjährigen Netzwerktreffen, ein frischer Wind spürbar, neue Energie und Ideen allgegenwärtig. Shabka wollte Vertreter*innen einer neuen Generation der “Szene” dem Publikum vorstellen und hat dazu Kathrin von Blickwinkel eingeladen, die am 1. April veröffentlichtes Comic-Buch vorgestellt haben. Die Comics über Menschen auf der Flucht laden dazu ein, hinter die Bilder zu blicken und die Menschen, die diese Schicksale erlitten haben, kennen zu lernen. Die Blickwinkel-Comics sind ein mutiges Beispiel dafür, wie mit Kreativität, Witz und neuer Energie wieder frischer Winde in die Szene kommt.

Brücken zwischen den Generationen bauen und Wissen transferieren

Zum Abschluss des Programms stellte Shabka noch das im Herbst beginnende Projekt “Stimmen der Friedens- und Konfliktforschung” vor. Shabka – als Vertreter*in einer neuen Generation – will Brücken zwischen den Generationen bauen und Portraits von langjährigen, erfahrenen Vertreter*innen erarbeiten. Es geht darum, die Motive, die Anfänge und die Erfolge jener Menschen darzustellen, die sich in den 1970er und 1980er Jahren aufgemacht haben, um die damaligen brennenden Themen und Konflikte anzuschauen und Ideen für Lösungen zu erarbeiten. Wir wollen damit das Wissen, über das diese Menschen verfügen, erfahrbar machen – es weitertragen – und vielleicht die Wiederholung des ein oder anderen Fehlers vermeiden. Mehr zu diesem Projekt gibt es demnächst.

Salon Shabka: Lokalaugenschein in Mosul

Der Journalist Markus Schauta präsentierte im Salon am 14. März 2017 Eindrücke von seiner Recherchereise durch den Nordirak Ende Jänner 2017. Im Fokus dabei waren Impressionen aus Mosul, Bashiqa und Nimrud, welche als Ausgangspunkt für weiterführende Überlegungen, wohin sich die Situation im Irak nach dem militärischen Sieg über den IS entwickeln könnte, dienten. Im Zuge der Diskussion wurde klar, dass die Konfliktlinien, die das Land durchziehen, vielfältig sind.

Im Laufe des Abends wurde auch das Los der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten angesprochen und das Verhältnis der Zivilbevölkerung zum IS tiefer beleuchtet. Mehr zur Diskussion, den Denkanstößen, sowie Weiterführendes zum Thema findet ihr im Artikel zum Salon Shabka: Lokalaugenschein in Mosul.

Salon Shabka: Zerbrechliche Zukunft im Prekariat

Im letzten Salon Shabka im Jahr 2016 diskutierten wir unter dem Begriff “Prekariat” ein dynamisches und vielschichtiges Thema. Als idealer Einstieg dazu diente der, jüngst mit dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises ausgezeichnete, Roman Traurige Freiheit von Friederike Gösweiner. Darin scheint “das Prekäre” zwischen der Gefahr des Stürzens, des Verharrens und des Aufstiegs zu stehen, stets verbunden mit Möglichkeiten und Risiko gleichermaßen, immer aber gekennzeichnet durch den Mangel und das Stehen am Rande des Abgrunds.

Diese verschiedenen Zugänge haben Paul Winter und Lukas Wank als Anlass für eine Diskussion genommen, die den Raum eröffnete, sich prekären Realitäten anzunähern, diese gemeinsam zu reflektieren und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Mehr zur Diskussion, den Denkanstößen, sowie Weiterführendes zum Thema findet ihr im Artikel zum Salon Shabka: Zerbrechliche Zukunft im Prekariat.

Diskussion im letzten Salon Shabka im Jahr 2016 zum Thema prekäre Arbeitswelten. Bild: Thomas König/Shabka.